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Lebensqualität: Eine Frage der Wertschätzung

Will ist die Hauptattraktion einer Freakshow. Er lebt ohne Arme und Beine. Eines Tages wird Zirkusdirektor Mendez auf den jungen Mann aufmerksam. Zum ersten Mal erlebt Will, gespielt von dem Autor und Prediger Nick Vujicic, so etwas wie Wertschätzung. Er schließt sich dem „Butterfly Circus“ an und lernt, dass auch er nicht wertlos ist.

Der inspirierende und ermutigende Kurzfilm zeigt, wie wichtig gegenseitige Wertschätzung und Respekt füreinander sind. Zugleich ist Vujicic, der selbst ohne Gliedmaßen geboren wurde, auch im realen Leben ein Mutmacher: Denn wenn wir ständig auf unsere Defizite schauen, wachsen unsere Defizite. Wenn wir dagegen auf unsere Ressourcen und Potentiale blicken, nähren wir diese.

In diesem Sinn: Gute Unterhaltung und viel Vergnügen beim selbst ausprobieren.

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Prominente Autorin für unser Online-Magazin

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Wird Autorin unseres im März 2015 gegründeten Online-Magazins: Ex-Sozialministerin Katrin Altpeter, die ab April Schulleiterin einer Altenpflegeschule wird. Diese Woche haben wir die Zusammenarbeit bersprochen. FOTO: STÜWE

Mit Katrin Altpeter hat die-Pflegebibel.de eine starke Partnerin gewonnen: Die 53-jährige Ex-Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg wird regelmäßige Kolumnistin unseres Online-Magazins, das aktuell bundesweit pro Monat gut 20.000 Leserinnen erreicht, zu 80 Prozent Altenpflege-Fachkräfte und zu einem Fünftel Krankenschwestern und pflegende Angehörige.

Die Sozialdemokratin hat nach der Mittleren Reife in Waiblingen selbst Altenpflegerin gelernt, vier Jahre in dem Beruf gearbeitet und von 1990 bis 92 die Ausbildung zur Lehrerin in dieser Branche gemacht. Bis 2001 hat sie unterrichtet, war aber zwischendurch zwei Jahre Leiterin des ambulanten Pflegedienstes der AWO in Backnang.

1989 in die SPD eingetreten, saß die Mutter einer mittlerweile erwachsenen Tochter von 1994 bis 99 im Gemeinderat ihrer Heimatstadt Waiblingen, war von 2001 bis 2016 Landtagsabgeordnete und von 2002 bis 2006 Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rems-Murr. Von 2011 bis 2016 war Altpeter Arbeits- und Sozialministerin der grün-roten Landesregierung von Winfried Kretschmann.

Ab 1. April ist die Sozialdemokratin Leiterin der Altenpflegeschule des Berufsfortbildungswerks (bfw) des DGB in Stuttgart-Bad Cannstatt. In dieser Funktion kann sie sowohl über den konkreten Unterricht wie über die Bildungspolitik und vieles mehr in der Pflegebranche schreiben. „Das bekomme ich zeitlich gut hin“, lacht die Waiblingerin, deren Arbeitstage als Ministerin von 6 bis 23 Uhr sechs Tage die Woche gingen.

Zuvor geht sie aber nochmal für vier Wochen nach Dominica in Urlaub. Von dort stammt der Freund ihrer Tochter, der in Deutschland eine Koch-Ausbildung macht. Wir freuen uns auf ihre vielen Kontakte, ihr Wissen und ihre Themenvorschläge, die den Leserinnen der-Pflegebibel.de zu gute kommen werden.

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Solidarisch Wohnen eine Frage der Haltung

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Fragen und Antworten werden immer konkreter: Die Pläne von Architekt Andreas Ocker überzeugen die SoLeWo-Interessierten, bei denen sich bereits beim zweiten Treffen ein Kern von Bauwilligen herauskristallisiert. FOTO: FROMM

Ein mittelalter Rollstuhlfahrer interessiert sich für eine barrierearme Drei-Zimmer-Wohnung „nicht im Erdgeschoss“, mehrere Rentnerpaare für 80 oder 100 Quadratmeter in „sympathischer Nachbarschaft in der Stadt“ oder noch konkreter „unterm Dach mit Südwest-Ausrichtung.“ Bis zu den Quadratmeterpreisen und konkreten juristischen Schritten werden beim dritten Treffen der Bauherrengemeinschaft SoLeWo Vorstellungen und Umsetzung konkret.

Erneut sind fünf bis sechs Bauinteressenten zum ersten Mal bei einem solchen Treffen, weil sie bei der Stadt Schwäbisch Gmünd oder von Freunden von der Initiative gehört haben. Zugleich kristallisiert sich im Bettringer Begegnungszentrum Riedäcker ein Kern Entschlossener heraus, die bereits zum drittenmal da sind. Die obligatorische Vorstellungsrunde im Stuhlkreis reduziert die Distanz; klärt, dass etliche im Ruhestand sind oder für die Zeit nach dem Auszug der Kinder planen.

So wird schnell klar, dass die meisten sogar Häuser mit großem Garten in Schwäbisch Gmünd und Umgebung zu verkaufen haben, um sich für den Ruhestand zu entlasten. Mancher ist beeindruckt, als Projektentwickler Reiner Kroll erzählt, dass er selbst in Karlsruhe in einer solchen Wohnform lebt, von denen der 56-jährige Architekt im Südwesten schon etliche mit zusammen 300 Wohneinheiten realisiert hat.

Nach Gmünd geholt hat ihn Uli Bopp, der als IT-Experte mit Erfahrung im Quartiermanagement SoLeWo kreiert hat, damit er den Findungsprozess der Bauherrengemeinschaft moderiert. „Solidarisch wohnen ist keine Frage des Alters, sondern der Haltung“, skizziert Bopp sein Credo, der die Neuen informieren möchte, ohne die Stammbesucher zu langweilen. Schon diese Situation zeigt, wie viel Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme von allen gefordert ist.

Damit das Projekt gelingt, so Bopp, dürfen nicht alle Bewohner gleich alt sein. Und die gegenseitige Hilfe basiert auf Freiwilligkeit. Für den großen Rest gebe es inmitten der Stadt viele Anbieter und Angebote, die die Bewohner auch gemeinsam nutzen könnten, um günstigere Konditionen bei besseren Services zu erzielen.

Wichtig ist Bopp, der mit Frau und Schwiegermutter selbst einziehen möchte, dass hier Gleichgesinnte wohnen, die über geteilte Werte sicher auch Freunde werden. Denn intakte Beziehungen, die Bopp „soziale Lebensversicherung“ nennt, und Barrierearmut beugten der Pflegebedürftigkeit vor. Ein Gemeinschaftsraum, Car-Sharing oder die digitale Infrastruktur seien weitere Pluspunkte von SoLeWo.

Kroll stellt klar, dass nicht er die Gruppe zusammenstellt, sondern diese sich bildet. Damit sich eine Planungsgruppe konstituiert, schlägt der Moderator vor, dass jeder zehn Euro je Quadratmeter, den er im Haus erwerben möchte, auf ein Treuhandkonto einzahlt. In Summe sind 820 Quadratmeter verfügbar, davon bislang 55 als Gemeinschaftsraum geplant. Damit stellt jeder Finanzier Verbindlichkeit her, verleiht seinen Positionen Gewicht und sendet zugleich Signale an andere aus, die diese ansprechen oder abstoßen.

Nach gut einer Stunde haben sich sechs Partner erklärt, diesen Weg gehen zu wollen. Auch liegen konkrete Zahlen vor: Demnach wird der Quadratmeter bezugsfertig 3800 Euro kosten zzgl. 200 Euro anteilig für den Gemeinschaftsraum. Zu diesen 4000 Euro kommen 6,5 Prozent Aufwand für Notar und Grunderwerb, wobei sich die Steuer nicht auf den Wohnraum, sondern den deutlich günstigeren Grund bezieht, „denn Bauherr sind Sie ja selbst“, wie Kroll betont.

Auf Nachfrage bestätigt der Moderator, dass der dadurch gesparte Betrag in etwa dem Anteil für den Gemeinschaftsraum entspricht. Zum Kauf des Grundstücks löst sich die Planungsgemeinschaft dann auf und gründet die Bauherrengemeinschaft, die kauft. Diese spart neben Steuern deshalb auch die Marge für den Bauträger und zahlt im Gegenzug gemeinsam den Architekten und den Aufwand für die Projektsteuerung und Moderation von Kroll und Bopp.

Bis 5. Dezember müssen die Planungsgruppen beim Gemeinderat ihren Antrag gestellt haben, der vermutlich Anfang 2017 das Topp-Areal vergibt. Diese Gruppe hat dann ein Jahr Zeit, ihre Pläne zu konkretisieren und das Grundstück zu erwerben. Dieses wird ohnehin erst im Oktober 2018 frei sein, da bis dahin noch Unterrichtscontainer des benachbarten Gymnasiums auf dem Areal stehen.

Bis dahin kann geplant und die Baufreigabe eingeholt werden. Um günstige Preise zu erzielen, werde der Architekt die Gewerke mit zehn Monaten Vorlauf ausschreiben. Fertigstellung sei dann idealerweise Mitte 2020. Am Donnerstag, 24. November, um 18 Uhr treffen sich die Interessierten und neue Interessenten im „Hirsch“ in Bettringen zum vierten Mal.

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„Wohnqualität entsteht durch die Gemeinschaft“

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Faszinieren die Zuhörer im Nebenraum eines Gasthofes mit ihren Konzepten für solidarisches Wohnen: Rainer Kroll (v.l.), Sabine Weineck und Uli Bopp. FOTO: FROMM

Betriebswirt, Bankdirektor und Steuerberaterin sitzen mit Krankenschwester, Ergotherapeutin und Lehrerin in einem Stuhlkreis. Die Atmosphäre beim Ankommen und nun der Vorstellungsrunde ist freundlich-neugierig, aber zunächst auch reserviert, geht es doch letztlich um ein gemeinsames Bauherrenmodell und damit um viel Geld. Entsprechend sind die Erwartungen der 17 Teilnehmer groß, Details zum Wohnkonzept, den Kosten, der Rechtsform und dem Prozedere zu erfahren, wie sich am Ende die zehn, elf richtigen Partner finden.

Erstaunlich jung ist die Schnupperrunde dafür, dass es bei dem Wohnprojekt „Mörike-Park“ in bester Schwäbisch Gmünder City-Lage darum geht, dass man idealerweise bis an sein Lebensende darin bleiben kann. Ausgeprägte Nachbarschaftshilfe und Hightech-verkabelte Wohneinheiten, die im Bedarfsfall ohne Aufwand mit Sensoren, Bewegungsmeldern und Telemedizin-Monitoring nachgerüstet sind, sollen dies ermöglichen. Denn das letzte von drei Baufeldern wird auf diese Weise kultiviert.

Neben Ideengeber Uli Bopp, einem IT-Spezialisten aus Donzdorf, der den illustren Kreis in seinem sozialen Umfeld organisiert hat, präsentiert Rainer Kroll als Wohnprojektberater  aus Karlsruhe das Konzept. Der 56-jährige Kaufmann und Architekt hat mit seiner Firma „wohnprojekt-beratung und entwicklung“ vor allem im Südwesten von Deutschland mehrere solche Objekte mit 300 Eigentümern realisiert und Prozesse mit bis zu 120 Partnern moderiert.

Konkret geht es nun in Gmünd um ein städtisches Filet-Grundstück mit 900 Quadratmetern, auf das sich Bauherrengemeinschaften bis 5. Oktober bewerben konnten. Bopp tat dies kommissarisch, um das gemeinsame Projekt am Montag, 19. Dezember, im Gemeinderat präsentieren zu dürfen, der dann entscheidet. Die Folge: Bopp und Kroll brauchen bis dahin mindestens sieben Bauinteressierte, die gut 2000 Euro im ersten Schritt investieren, um das Vorhaben weiterzutreiben.

Denn das Duo ist schon jetzt deutlich in Vorleistung gegangen und es braucht noch viel gute Arbeit von Architekten. Daher soll das Risiko zwischen allen Beteiligten ab jetzt zumindest bedingt gesplittet werden, um Verbindlichkeit herzustellen und gegenüber der Stadt glaubwürdig zu sein. Krolls Erfahrung aus zehn Jahren mit solchen Projekten: „Wir brauchen 100 bis 200 Interessierte, um am Ende Bewohner für zehn, elf Wohnungen beisammen zu haben.“

Das Faszinosum für die Besucher, die beim ersten Treffen gebannt den sozialen, baulichen, kaufmännischen und juristischen Ausführungen folgen: Bislang seien nur zwei Projekte gescheitert. Und beide Male nicht an fehlender Nachfrage, sondern an äußeren Umständen wie etwa Mängeln am Baugrundstück. In Gmünd dagegen verkauft die Stadt das Areal deutlich unter Wert, möchte aber im Gegenzug ein bundesweit möglichst einmaliges Nutzungskonzept.

Daher ist Bopp mit seinem SoLeWo-Konzept (Solidarisch Leben und Wohnen), für das er zwei Drittel Interessenten aus dem Kreis Göppingen, Schorndorf oder Oberkochen in der ersten Runde sitzen hat, für das Areal interessant. „Der übliche Weg einer Immobilienvermarktung ist es ja, etwas vermeintlich Individuelles via Hochglanzprospekt anzubieten, aber letzlich ist das Interesse der Macher nur die Marge“, sagt Ex-BASF-Kaufmann Kroll, der schon für dm-Gründer Götz Werner geplant hat. Er geht den umgekehrten Weg, wie der Abend im Nebenzimmer eines Gasthofs in Waldstetten belegt: Die Käufer passen sich nicht einem fertig geplanten Haus an, sondern gestalten es von Grund auf selbst.

„Die Entwicklung eines Gemeinschafts-Wohnprojektes erfolgt im Rahmen einer dialogischen Projektentwicklung“, beschreibt Kroll seine Methode. „Das Gespräch miteinander ist die beste Voraussetzung, dass sich die Beteiligten kennenlernen und eine gute und verbindliche Gemeinschaft bilden.“ Das Projekt gelingt demnach mit den Beteiligten, die miteinander können und wollen „Die Moderation ist deshalb wichtiger als die Planung“, sagt Kroll der zwar Architekt ist, aber als Moderator selbst nicht mehr plant. Er und Bopp haben für das Planen einen renommierten, ortsansässigen Architekten gewonnen, der dann die individuellen Kundenwünsche mit lokalen Handwerkern umsetzt.

„Wir werden trotzdem nicht teurer sein und sind auf lange Sicht definitiv günstiger“, prophezeit Kroll, der immer wieder Nachfragen aus der Runde zulässt, die teils seine Kollegin Sabine Weineck beantwortet. So seien von einer Eigentümergemeinschaft über eine Genossenschaft bis zur Aktiengesellschaft viele Finanzierungsformen möglich und anderenorts erprobt.

All diese Details, so wird den Interessenten immer klarer, entscheidet die Bauherrengemeinschaft gemeinsam nach Abwägung aller Details, Befürchtungen und Spezifika. Dasselbe gilt, unter welchen Bedingungen vererbt, verkauft oder vermietet werden darf. Auch das muss diskutiert werden und lässt sich regeln.

„Jedes Betreibermodell ist anders,“ sagt Kroll. Bauten etwa überwiegend junge Familien mit den auf sie abgestimmten Fördermitteln, werde die Rechtsform darauf angepasst. Kauften überwiegend ältere Barzahler, spiele dieser Aspekt keine Rolle. Dasselbe gilt für Größe und Zuschnitt der Wohnungen oder Proporz von Privat- und Gemeinschaftsflächen. Letztere umfassen bei anderen von Kroll projektierten Objekten Multifunktionsräume für Hausveranstaltungen, halb-öffentliche Cafés oder Gästezimmer.

In Karlsruhe entwickelte er mit beteiligten Bürgern ein mehrteiliges Projekt mit einem Gesamtvolumen von 100 Wohneinheiten und 30 Millionen Euro, das in drei Rechtsformen sogar Geschäftsräume für eine Arztpraxis, einen ambulanten Pflegedienst und eine Kita umfasst. Hier organisieren die Bewohner untereinander Kinderbetreuung, Nachbarschaftshilfe und Car-Sharing. Mit zwei Biobauern bestehen Kooperationen, die die Bewohner mit Naturalien beliefern. Im Gegenzug gärtnern diese dort teils mit und für Kinder finden erlebnispädagogische Aktivitäten auf den Höfen statt.

Bopp arbeitet in Gmünd seit 2010. In einer städtischen Immobilie organisiert er im Auftrag des Fördervereins Riedäcker in Bettringen Gemeinwesenarbeit. Dabei verknüpft er die Belange von knapp 60 Senioren, die von dem Träger Vinzenz-von-Paul betreut werden, und Anwohnern des Quartiers. Beide Gruppen führt er in kulturellen und sozialen Angeboten zusammen. Dabei vernetzt er generationenübergreifend die personellen Ressourcen von Kirche, Stadt und Sozialträger.

„Hier habe ich viel gelernt, etwa wie man Verträge gestaltet, Ehrenamtliche gewinnt oder dass sich Menschen im Alter verändern“, sagt Bopp, der auf Grund seiner Arbeit vielfältig mit der Stadt verbunden ist und deshalb seine Chance gekommen sah, als die Stadt das Bauherrenmodell ausschrieb. „Wohnqualität entsteht nicht durch das Gebäude, sondern durch die Gemeinschaft“, ist Bopp überzeugt, der selbst nach Gmünd in sein Objekt ziehen würde und die Schwiegermutter gleich mitbrächte.

In der offenen und lebhaften Diskussion zeigt sich an dem spannenden, intensiven Abend rasch das Spektrum menschlicher Vielfalt: Sehen die einen die Chancen, thematisieren die anderen die Risiken. Und wollen die einen über Baustandards diskutieren, ist den anderen wichtig, wie man Nähe und Distanz idealerweise in einer solchen Gemeinschaft auslotet.

Kroll bedauert, dass man nun diesen Zeitdruck hat, was die übliche Teamentwicklung erschwere. Andererseits hätten auch die fünf, sechs Mitbewerber, die Anfang Dezember ihre Konzepte öffentlich vorstellen, dieses Problem. An dem noch festzulegenden Samstag können sich Bauinteressierte Alternativen anschauen und ihren Anbieter noch wechseln.

Das anspruchsvolle Konzept, das sich Bopp unter dem Label SoLeWo hat schützen lassen, steht dann im offenen Wettbewerb. Dem Vernehmen nach gibt es mindestens 30 Interessierte, die dort jetzt schon kaufen und wohnen wollen. Bislang vor allem wegen der Lage. Das nächste Treffen, das Bopp und Kroll für Interessierte am „Mörike-Park“ ausrichten, findet am Montag, 24. Oktober, um 18.30 Uhr im Bettringer Begegnungszentrum, In den Riedäckern 31, statt. Dort, wo Bopp die Gemeinwesenarbeit macht.

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Eichenkreuzsport zeigt mehr Flagge

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Landesebene und Pfarreibasis verzahnen sich in Leonberg: Die Workshops des Eichenkreuzsports beim Jahresforum waren sehr praxisorientiert und boten den Teilnehmern konkrete Handlungsorientierung für ihre Vereinsarbeit. FOTO: FROMM

Integration von Migranten, Pressearbeit, Projektmanagement: Die Verantwortlichen in den 150 Ortsvereinen des Eichenkreuzsports in Württemberg wollen in der Gesellschaft mehr Flagge zeigen. In Leonberg haben sich nun 80 Delegierte beim diesjährigen Sport-Forum kundig gemacht und ausgetauscht. Einer der drei Referenten war ich.

„Wir haben eine Aufbruchstimmung erzielt und Strukturen geschaffen, die die Basis und die Führung besser miteinander verzahnen“, sagt Henrik Struve. Der 40-Jährige ist hauptamtlicher Geschäftsführer beim Eichenkreuz, dem evangelischen Sportverband. In Personalunion ist der Diakon auch Sportjugendreferent beim Evangelischen Jugendwerk Württemberg (EJW).

Der Kick kommt gerade recht. Seit Jahren leiden viele Ortsgruppen unter schwindenden Mitgliederzahlen, Überalterung und Bedeutungsverlust. „Wir machen einen super Job und keiner bekommt es mit“, sagt etwa ein Handball-Trainer im Workshop, in dem es um effiziente Strukturen geht. Auch wird es immer schwieriger, Ehrenamtliche für den Sportbetrieb zu interessieren.

Eine Schwierigkeit liegt darin, dass die Eichenkreuzsport-Strukturen komplexer sind als die eines klassischen Sportvereins und viele Mannschaften nicht am Liga-Betrieb des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) teilnehmen. Letzteres aber ist oft Kriterium für die Berichterstattung der Lokalzeitungen, kläre ich die Teilnehmer auf.

„Bei uns steht nicht der Wettbewerb im Vordergrund, sondern die Gemeinschaft“, begründet Anastasios Leontopoulos diesen Unterschied. „Wir wollen Jugendlichen beibringen, dass man auch aus Niederlagen etwas lernen kann“, begründet der Leonberger EJW-Jugendreferent diese Haltung. Zudem sei Sport nur eine Möglichkeit, seine Persönlichkeit zu entwickeln.

Das wird im Workshop von David Scholz deutlich. Bei dem WLSB-Referenten für Flüchtlingsintegration holen sich rund 20 Teilnehmer Anregungen, wie sie in ihren lokalen Sportgruppen auf Migranten zugehen können und worauf dabei zu achten ist. „Als Christen gebietet uns die Nächstenliebe, diesen Schritt zu gehen, aber auch als Bürger dieses Landes ist es klug, dass aus Fremden bald Freunde werden“, sagt ein Übungsleiter. Und ein Schiedsrichter ergänzt: „Diese unverhofften Neuzugänge stärken unsere Vereinsstrukturen.“

Dass die Jugendarbeit im christlichen Sportverein viele Themen bietet, die auch für die Presse interessant sind, arbeite ich in meinem Workshop vor großer Kulisse heraus. So kann interessant sein, wie und warum ein Verein ein polizeiliches Führungszeugnis für seine Trainer eingeführt hat. „Damit kommen wir unserer Sorgfaltspflicht gegenüber den Eltern nach,“ sagt der Fellbacher Sportchef, dem die 15 Euro je Testat die Stadt bezahlt hat.

Ein anderer erzählt, was sie gegen Koma-Saufen unter jungen Leuten tun; wie sehr überfürsorgliche Mütter die Jugendarbeit behindern oder wie sie Ehrenamtliche für ihren Verein finden. Den Teilnehmern empfehle ich, in ihrer Lokalredaktion zu identifizieren, welcher Journalist für sie zuständig ist und ihm offen zu erzählen, welche Themen den Vereinsalltag begleiten.

Im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg betreuen über 350 Haupt- und 53.400 Ehrenamtliche mehr als 300.000 Kinder und Jugendliche in 1400 Pfarreien. Hinzu kommen 100 FSJ-ler (Freiwilliges Soziales Jahr) in Pfarreien, die beim EJW angestellt sind. Unter dessen Dach sind 10.000 Sportler in 600 Gruppen in 150 Pfarreien im Eichenkreuz organisiert. Diese bilden in 48 Bezirken oft eigene Ligen und tragen Turniere aus.

Neben Wintersport sind vor allem Fußball, Handball, Volleyball und Indiaca populär. Vereinzelt auch Lauf- und Radsport. Neben dem Eichenkreuzsport gehören zum EJW vor allem der CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) und Jugendgruppen in Pfarreien. Der Haushalt des EJW von zehn Millionen Euro finanziert sich zu je einem Drittel aus Mitteln der Evangelischen Landeskirche; öffentlichen Zuschüssen, Projektgeldern und Spenden; sowie Freizeit-/Bildungsarbeit und sonstigen Ersätzen.

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Digitaler Nachruf auf Trauer-Homepage

Durch den Tod eines Kommilitonen bin ich kürzlich auf die Trauer-Homepage der Heilbronner Stimme gestoßen, die mir eine neue, relativ fremde Trauerkultur aufzeigte. Dort sind, bezogen auf jeden Todesfall, die in der Tageszeitung geschalteten Todesanzeigen hinterlegt. In einem digitalen Kondolenzbuch kann man Nachrufe verfassen oder man kann für den Verstorbenen virtuell eine Kerze anzünden.

Wer nicht schreiben will, kann unter „Audio“ eine gesprochene Botschaft hinterlassen. Auch „Videos“, evtl. vom gemeinsamen Urlaub oder einer Feier, sind vorgesehen, sowie in weiteren Rubriken „Erinnerungen“ und „Fotos“. Wenn ich mir überlege, dass der Verstorbene all diese Veröffentlichungen nicht mehr sichten und widerrufen kann, finde ich diese Optionen schon grenzwertig.

Andererseits fand ich es einen schönen Service, als Auswärtiger sämtliche Todesanzeigen lesen zu können, die ihm gewidmet wurden. Und teils als Wertschätzung für ihn, teils als Verarbeitung meiner Trauer um ihn, habe ich im Kondolenzbuch über meine Beziehung und meine Empfindungen für ihn geschrieben.

Ohnehin nehme ich wahr, dass sich unsere Sterbe- und Trauerkultur verändert. So sind jetzt schon mehrfach Bekannte und Freunde von mir nicht mehr klassisch auf dem Friedhof in Sarg oder Urne beigesetzt worden, sondern in einem Friedwald. Und schon zweimal habe ich selbst bei Trauerritualen die Anwesenden eingeladen, mit uns zu teilen, was sie nun bewegt.

Beide Male spürte ich zu Beginn große Verunsicherung in der Gruppe und dann kamen doch zehn bis 15 teils sehr bewegende Wortbeiträge, die den Betrauerten nochmals sehr präsent werden ließen, die Anonymität der Trauernden auflöste und der Feier einen ganz besonderen, feierlich-festlichen Charakter gab. Deshalb stehe ich auch solchen digitalen Plattformen eher positiv gegenüber.

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Zu den Wurzeln meiner Werteorientierung

011 Stamm 60 Jahre mit Fürst 10.07.2016
Christliche Werte verbinden uns: Aktive (l.) und ehemalige (r.) Neckarsulmer Pfadfinder vor der Stadtkirche St. Dionys nach dem Festgottesdienst mit Bischof Gebhard Fürst (Mitte). FOTO: DPSG

Prägend und unvergessen sind meine Kindheit und Jugend bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in meinem Neckarsulmer Heimatstamm St. Dionys, wo ich seit meiner Erstkommunion 1971  Mitglied war. Der Jugendverband hat mir soziale Kompetenzen vermittelt, internationale Begegnungen ermöglicht und die Chance gegeben, mich auf vielen Feldern auszuprobieren.

Kürzlich hatten wir 60-jähriges Stammesjubiläum, bei dem ich viele Ehemalige traf, die längst reife Männer und Frauen geworden sind, die Verantwortung in unserer Gesellschaft, in ihren Berufen, ihren Familien, immer noch im Jugendverband oder der Kirchengemeinde tragen. Das hat mich stolz gemacht auf unsere Gemeinschaft, in der wir auch schon immer große Unterschiede gelebt und ausgehalten haben. Stichwort Toleranz.

Manche ergrauten Männer treffen sich noch heute 14-tägig zum Stammtisch in der Formation, in der sie als 13-Jährige in der Sippe zusammen waren. Respekt. So viel Kontinuität war mir auf Grund meiner Ausbildungs- und Erwerbsbiographie nicht möglich. Aber ich spüre die Verbundenheit und Herzlichkeit, mit der mich meine alten Kameraden immer wieder aufs Neue aufnehmen.

Und wenn ich mich heute für Flüchtlinge, sozial Schwache, Behinderte oder den Schutz unserer Umwelt einsetze, so weiß ich mich stets von der Haltung geleitet, die meine Gruppenleiter, allen voran unser verstorbener Stammesvorsitzender Wolfgang Spohn, uns vermittelt und vorgelebt haben. Zwei Sätze unseres Gründers Robert Baden-Powell sind mir wie ins Herz gebrannt: „Verlasse die Welt ein Stück besser als Du Sie vorgefunden hast!“

Und der zweite Satz des britischen Generals, der vor allem in den zehn Jahren galt, in denen ich selbst in Ellwangen und Göppingen Gruppenleiter war und dazwischen auf Diözesanebene aktiv in der Leiterausbildung: „In jedem Jungen sind mindestens fünf Prozent Gutes. Es ist unsere Aufgabe, diese fünf Prozent durch Förderung und Führung zum Tragen zu bringen.“ (sinngemäß zitiert)

In der Leiterausbildung haben wir den jungen Erwachsenen vermittelt, dass „Kampf und Kontemplation“ bzw. „Mystik und Politik“ zusammengehören (Dr. Walter-Georg Panhans), um den „aufrechten Gang“ zu üben. Leben als Pfadfinder heiße: „Leben mit offenem Fenster und das Gesicht in den Wind halten.“ Nach diesen Prinzipien lebe und arbeite ich noch heute sehr gerne.

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PR-Job wird immer vielfältiger und schneller

Die PR-Plattform Mynewsdesk hat mehr als 2000 Journalisten aus aller Welt zu Trends im Journalismus befragt. Dabei herausgekommen ist u.a. dass Journalisten immer weniger Zeit haben, immer mehr Aufgaben erledigen müssen und für mehrere Publikationen gleichzeitig tätig sind. Für unser Redaktionsbüro kann ich diesen Trend bestätigen.

Dass wir dennoch in der Lage sind, Qualität zu liefern, liegt letztlich daran, dass unsere Redaktionsgemeinschaft (auf zuletzt acht Journalisten) wächst und sich immer intensiver austauscht, um Effizienzpotentiale zu nutzen. Elementar ist hierbei der Austausch von Redaktions- und Recherchekontakten bzw. die Spezialisierung innerhalb unseres Teams etwa auf Pflege und Gesundheit, Energieeffizienz oder Logistik.

Das geht so weit, dass wir mit der Pflegebibel seit März 2015 ein eigenes Online-Magazin herausbringen und einzelne Redaktionen energieintensiver Branchen das komplette Thema Energiemanagement an uns auslagern. Das macht es für uns wiederum attraktiv, uns tiefer in Themen einzuarbeiten, und leichter, mit interessanten Firmen in Kontakt zu kommen.

Laut Journalistenbefragung schreiben und redigieren übrigens 98 Prozent aller Kollegen, 60 Prozent befassen sich mit Social Media, 51 Prozent fotografieren, 38 Prozent analysieren Daten (dazu gehört vermutlich auch Clipping), 29 Prozent produzieren Videos und 18 Prozent designen Graphik. Fast alles findet auch bei uns im Büro statt. Teilweise kooperieren wir aber auch mit (Werbe-)Agenturen, um  unseren Fokus auf Content scharf zu halten.

 

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Landesseniorenrat und Pflegebibel eng beisammen

008 mit Karl-Otto Völker
Manchen gemeinsame Sache: Der 2. Vorsitzende des Landesseniorenrats, Karl-Otto Völker (l.), und der Herausgeber der Pflegebibel, Leonhard Fromm, wohnen beide in Schorndorf und finden auf Anhieb etliche Anknüpfungspunkte für Kooperationen. FOTO: CC

Schon einige Zeit war klar: Der 2. Vorsitzende des Landesseniorenrates (LSR), Karl-Otto Völker, wohnt in Schorndorf wie ich. In der Geburtsstadt von Gottlieb Daimler hat deshalb auch unsere Pflegebibel seit ihrer Gründung im März 2015 ihr Redaktionsbüro. Am Montag, 23. Mai, kam nun der SPD-Stadtrat und frühere AOK-Landespressesprecher zum Meinungsaustausch in die Redaktion.

Günstig für uns: Der LSR hat mit „Im Blick“ eine viermal jährlich erscheinende Publikation, in der Völker unser Online-Magazin vorstellen will, damit es weitere Bekanntheit erfährt. Denn Klicks – aktuell 13.000 Leser im Monat – sind die Währung, die uns relevant macht für Leser, Politiker oder Anzeigenkunden. Und allein im Südwesten leben 2,7 Millionen Rentner.

Weil auch diese Senioren immer häufiger online gehen, könnte hier eine Medienpartnerschaft entstehen. Denn für Themen, Ideen und Anregungen von außen ist unsere Redaktion ebenso offen, wie wir gerne bei LSR-Veranstaltungen referieren und mit deren Teilnehmern (kontrovers) diskutieren, schließlich bekommen wir sehr viel mit über Praktiken, Probleme, Lösungen und Trends.

Der 70-jährige Völker ist ein gutes Beispiel für die „modernen Alten“: Er hat jede Menge Berufserfahrung, bundesweite Kontakte und die nötige Zeit und den politischen Willen, Prozesse zu gestalten. Bei der AOK führte der gelernte Sozialversicherungskaufmann einst Öffentlichkeitsarbeit ein, als die Krankenkasse „noch eine Behörde war und wir hinter dem Schalter weiße Kittel getragen haben.“

Im Outfit des Gottlieb Daimler führt der Sozialdemokrat, der für seine Partei seit 1978 im Stadtrat und im Kreistag sitzt, rund 100 Mal im Jahr Touristen und Interessierte durch die Stadt. Unserem Agenturteam hat er eine solche Führung spontan angeboten, wo wir doch gerade darüber sprachen, was wir miteinander und füreinander tun könnten. Eine Menge.

 

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Direkten Draht zu (fast) jedem Papst

007 Sigmund mit Papst
Zwei, die sich aus Argentinien schon lange kennen: Mein Sänger- und Studienfreund Sigmund Schänzle (l.) und Papst Franziskus herzen sich auf dem Petersplatz in Rom.

Mein Freund Sigmund Schänzle, mit dem ich in den 1980er-Jahren in Tübingen katholische Theologie studiert habe, hat mich bei einem kürzlichen Treffen unseres slawisch-byzantinischen Gospodi-Chors in Filderstadt-Bonlanden einmal mehr überrascht: Der Dekan von Ochsenhausen bat uns um das intensive Gebet für Papst Franziskus.

Das habe ihm der Argentinier bei der Generalaudienz „bracciano destra, 1era fila“ am Mittwoch, 30. März, auf dem Petersplatz in Rom persönlich aufgetragen. Der Papst mache sich „ernsthaft große Sorgen um sein Wohlergehen, weil er in obersten Kirchenkreisen nicht unumstritten“ sei. Zum Beweis legte der Priester obiges Foto vor.

Dazu muss man wissen, dass Sigmund, der einst sein Auswärtsjahr im Theologiestudium in Rom gemacht hat und schon damals Karol Woityla (Papst Johannes Paul II) und Josef Ratzinger (Papst Benedikt XIV) persönlich kennengelernt hat, nach seiner Priesterweihe elf Jahre als Seelsorger in unserer argentinischen Partnerdiözese gearbeitet hat.

Der heutige Dekan von Ochsenhausen und Leiter der Seelsorgeeinheit St. Benedikt hat sich damals stark für die Landbevölkerung eingesetzt und mit der Oberschicht angelegt. Kein Wunder, wurde also der damalige Bischof von Buenos Aires und spätere Kardinal Bergolio auf ihn aufmerksam. Dass allerdings auch diese Bande bis heute gehalten haben, war mir nicht bewußt.

Unser Gospodi-Chor hatte es schon bei früheren Romreisen dem kosmopoliten Sigmund zu verdanken, dass wir Johannes Paul II und später Benedikt XIV persönlich begegnen konnten und für sie singen durften. Erst im Sommer 2015 war unser Gründer und Chorleiter Kilian Nuss gestorben. Schon bei seiner Beerdigung versicherte uns sein Neffe Michael, ein Musiklehrer in Heilbronn, dass er den Chor weiter dirigieren werde.

In Bonlanden hielt der Lehrer am 17. April eine erste ganztägige Chorprobe mit 26 Sängern ab, die mit einem öffentlichen Abendlob in der Ortskirche endete. Und nachdem es offenbar mit dem 1966 gegründeten Chor weitergeht, habe ich mit Christian Cuypers, dem künftigen Volontär unserer Kommunikationsagentur, bereits für Verjüngung gesorgt. Der 26-Jährige betreut bei uns das Online-Magazin www.die-pflegebibel.de für Pflegefachkräfte und pflegende Angehörige.

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