Migranten

Rosen vor der Flüchtlingsunterkunft

Rosen für Flüchtlinge 21.01.2016
Rosen für Schorndorfer Füchtlinge als Zeichen unserer Wertschätzung: Zu sechst sind wir in die Nahe Unterkunft, um auf Tuchfühlung und in den Dialog zu gehen. FOTO: CRUYPERS

Als Ausdruck unserer Solidarität mit Flüchtlingen haben wir als Agentur-Kollegen am Donnerstag Rosen vor der Flüchtlingsunterkunft in der Schorndorfer Gutenberg-Turnhalle verteilt. Im Internet hatte ich von der sympathischen Aktion gelesen und spontan meine Kollegen eingeladen, mitzumachen.

Die waren trotz hohen Arbeitspensums zu Jahresbeginn sofort dabei. Denn als Reaktion auf die Kölner Angriffe in der Silvesternacht hatten spontan Flüchtlinge bundesweit Rosen an Frauen in mehreren deutschen Städten verteilt. Daraufhin revanchierten sich ihrerseits Frauen etwa in Berlin für diese nette Geste, überreichten Flüchtlingen Rosen als Zeichen gegenseitiger Wertschätzung und drehten dabei Videos, die sie ins Internet stellten.

Das weltweite Kampagnen-Netzwerk Avaaz, das die Bürgerbeteiligung in der Politik stärken möchte, griff die Initiative auf und fordert nun bundesweit Bürger auf, dem Beispiel zu folgen. Kurzfristig kaufte ich bei Blumen Mächtlen fair gehandelte Rosen und wir drehten bei der Übergabe ein kleines Video, das wir wie gewünscht an die Kampagnenadresse gemailt haben.

Die Aktion gegen 14 Uhr dauerte gerade Mal 20 Minuten, zumal die meisten der 90 Bewohner zu der Zeit in Deutschkursen saßen. Mit rund zehn Gambiern, Syrern und Pakistani kamen wir aber ins Gespräch auf Deutsch und Englisch, lachten dabei und schüttelten Hände. Den Bewohnern sagte ich aber bald, dass Deutschland leider nicht nur sehr reich, sondern auch „very busy“ ist, weshalb wir nun wieder in unsere Büros müssten.

Klar hätten wir das Geld auch spenden können, aber in diesen Zeiten kommt es uns auch auf Zeichen an. Immerhin konnten wir in den 20 Minuten den Migranten verklickern, dass wir im Bekanntenkreis für die Vermietung von Leerständen werben und dass etliche unserer Kunden planen, Flüchtlinge einzustellen und auszubilden.

Deutschland habe ähnliche Herausforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 und der deutschen Wiedervereinigung 1989 schon einmal gemeistert. Uns alle hat der Blitzbesuch berührt, weshalb wir diese Woche uns nochmals besprechen wollen, was wir als Team leisten könnten. Denkbar wäre, dass einzelne Migranten das Foyer unseres Büros tags über nutzen dürfen, um mal aus der Enge der Turnhalle zu kommen und mit uns Begegnungen zu haben.

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Fake: „Bitte haben Sie keine Angst“

001 Presseartikel Köln-Fake
Stand so gestern, 19. Januar, in der Waiblinger Kreiszeitung: Dümmer kann man menschenfreundliche Redakteure nur noch schwer blamieren. FOTO: FROMM

Der Dilettantismus vieler Zeitgenossen in Sachen Pressearbeit geht mir an manchen Tagen schon mächtig auf den Senkel. Das reicht von den Pegida-Demonstranten, die „Lügenpresse“ rufen, bis zu den „Gutmenschen“, die dieser Tage Lobbyarbeit für die Flüchtlinge machen wollen, die sie in ihrem Idealismus fälschlicherweise „Gäste“ nennen: Gäste lädt man ein, wenn man gesellig ist. Flüchtlinge nimmt man auf, wenn man barmherzig ist.

Zur Sache: In Korb hat eine Ehrenamtliche, die sich für Flüchtlinge engagiert, „Waiblinger Kreiszeitung“ und „Stuttgarter Zeitung“ einen vermeintlichen Appell örtlicher Zuwanderer an die „lieben Frauen in Deutschland“ untergejubelt, in dem sich Autor Majed Mahouk – den syrischen Studenten gibt es tatsächlich – für die Übergriffe von Muslimen in Köln in der Silvesternacht entschuldigt.

Heimische Bürger und Zeitungsleser, die die vermeintlich Flüchtlings-freundliche Berichterstattung ihrer Lokalredakteure seit Monaten zunehmend stört, haben als Reflex den empathisch verfassten Text in exzellentem Deutsch gegoogelt und festgestellt, dass die Mahouk zugeschriebenen Zeilen fast identisch von Flüchtlingen aus dem anhaltinischen Köthen stammen.

Die Folge: Die naive Korberin hat die Redakteure und Redaktionen, die ohnehin schon in der Kritik stehen, bis auf de Knochen blamiert (verarscht) und damit Öl ins Feuer der „Lügenpressen“-Sympathisanten gegossen. Im Kern hätten natürlich die Redakteure die (Google-)Recherche machen müssen, die ihre erzürnten Leser nun gemacht hatten. Und die Korberin hätte besser geschwiegen, selbst einen eigenen Text verfasst oder einen PR-Profi konsultiert.

Das Beispiel aus dem privaten Umfeld zeigt aber schön, wie auch im gewerblichen Umfeld oft noch gedacht wird: Da meint der Mittelständler, weil er vor 30 Jahren in Deutsch die Note drei hatte, er könne einen Pressetext auch selbst verfassen. Liebe Mitbürger, egal ob rechts oder links, ehrenamtlich oder professionell: Was wir Journalisten machen, sofern wir Profis sind, ist so komplexe Arbeit (Handwerk!!!), dass ich mir einfach etwas mehr Respekt und Wertschätzung von euch erwarte – für mich und viele meiner Kollegen bei (Lokal-)Zeitungen, TV-Anstalten und Magazinen.

Hier noch ein Link, den ich gleichermaßen nett wie als öffentlichkeitswirksamen Zeichen professionell finde. Unser Büro macht bei der Aktion vermutlich morgen nach dem Wochenmeeting mit.

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Leserbrief an meine Lokalzeitung

Unter der Überschrift „Dank an die Redaktion“ habe ich den Schorndorfer Nachrichten am Sonntag nach dem Gottesdienst und vor dem Mittagessen einen Leserbrief geschrieben, den ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte. Der Bezug sollte selbsterklärend sein. Und los geht’s:

„Schon seit Wochen möchte ich Ihrer Redaktion für ihre differenzierte und engagierte Berichterstattung über die aktuelle Flüchtlingsthematik in unserem Landkreis danken. Die Meldung vom Samstag, dass der „Rundschlag“ wegen „massiver Beschwerden der Leser“ eingestellt werde und die Leserbriefe der Autoren Haus Mauler (Schorndorf), Herbert Haffner (Welzheim) und Dieter Rauleder (Waiblingen) in derselben Ausgabe dulden nun keinen Aufschub mehr.

Trotz meiner 60-Stunden-Woche, um in Schorndorf Arbeitsplätze zu schaffen, Wohnraum (für Flüchtlinge) zu rekrutieren, viele Steuern zu bezahlen und mich nebenbei noch mehrfach ehrenamtlich zu engagieren. Ich möchte festhalten, dass Sie mit der Einstellung der Kolumne einigen Ihrer Leser nachgeben, die offenbar die Meinungsfreiheit Ihres „Rundschlags“ nicht aushalten. Dieses Signal halte ich für falsch.

Und ich möchte festhalten, dass die genannten Autoren und viele weitere Kritiker, die ich persönlich z.B. bei der Bürgerversammlung im Herbst in der Stadthalle eher als frustrierte und verbittere Scharfmacher und Demokratie-Gefährder erlebe, ihre Informationen genau von der Presse bekommen, der sie vorwerfen, sie manipuliere. Das ist unlogisch und tendenziös wie deren gesamte Argumentation.

Gerade weil auch ich für einen wehrfähigen Staat bin, schreibe ich diese Zeilen. Demokratie braucht Gesichter, Mit-Anpacker, Zivilcourage sowie eine starke Polizei und funktionierenden Grenzschutz. Die genannten Zuschauer aber schwächen unser Land.

Mein Freund, dessen Tochter 2013 in London (!) vergewaltigt wurde, empfand nicht das Gefühl des Hasses auf den Täter, sondern der Trauer für seine Tochter. Und: Ich akzeptiere, dass in unserer Demokratie die genannten Autoren dasselbe Stimmrecht haben wie ich. Obwohl Demokratie den Willen erfordert, möglichst viele Fakten zu kennen und sie sorgsam abzuwägen.“

So weit mein Leserbrief, wenngleich ich zu diesem Mittel nur alle paar Jahre greife. In der aktuellen Situation scheint es mir aber geboten, „Gesicht zu zeigen“ und den Boulevard nicht den Stimmungsmachern zu überlassen. Wie eine wehrfähige Demokratie eine freie Presse braucht, braucht sie auch die Partizipation ihrer Bürger bzw. Leser. In diesem Sinn freue ich mich auf eure Kommentare.

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Flüchtlinge bringen uns zur Besinnung

Nach der Digitalisierungs- und Wohlstandswelle der vergangenen Jahre, in denen unsere „Probleme“ immer dekadenter wurden (Was füttere ich meinem Hund? Wie finde ich den günstigsten Handy-Tarifvertrag? Oder warum verlangt mein Flugreiseanbieter noch einen Gepäckaufschlag?), helfen uns die Flüchtlinge nun, wieder Bezug zur Realität zu bekommen.

Der Philosoph Richard David Pracht formulierte es kürzlich so: „Die Menschen, die zu uns kommen, haben echte Nöte und echte Sorgen. Sie fühlen sich nicht von Giftstoffen in Lebensmitteln bedroht, sondern leiden Hunger. Sie klagen nicht über mangelnde Fitness, sondern werden von Verfolgung, Terror, Krieg gepeinigt – und das nicht in einem Computerspiel, sondern in echt.“

Tatsächlich reden wir wieder mehr darüber, dass sich nach dem Krieg auch hierzulande oft zwei Familien eine kleine Wohnung teilen mussten, hungerten und trotzdem Lebensqualität empfanden. Heute wohnen viele auf 180 Quadratmetern alleine – und sind einsam. Vermutlich mussten tatsächlich 1,1 Millionen Flüchtlinge kommen, um uns wachzurütteln. 300.000 hätten dafür nicht gereicht.

Erst die Omnipräsenz der Flüchtlinge in den Medien und fast in jedem Dorf bringt uns zum Nachdenken. Und immer mehr von den helleren Köpfen unter uns merken, dass es ohne das Engagement jedes Einzelnen von uns nicht gelingt, diese Unterbringungs- und Integrationsleistung zu meistern. Das hat damit angefangen, überflüssige Pullover und Handtücher zu spenden, und wird sich bei der Wohnraumbewirtschaftung fortsetzen.

Die abscheulichen Übergriffe hunderter muslimischer Männer in der Silvesternacht in Köln machen zweierlei deutlich: Dass die kulturelle Herausforderung gigantisch ist und dass wir mit Quatschen keine Zeit verlieren dürfen. Da sind nämlich nicht nur „Gäste“ gekommen, sondern auch Machos, die meinen, Frauen seien Freiwild. Es wird ein harter und kompromissloser Lernprozess, diesen Männern klar zu machen, dass die westliche Kultur, die sie wegen ihres Wohlstands und Friedens aufgesucht haben, auf den Menschenrechten basiert, die für alle gelten; dass Religion Privatsache ist; dass dies eine Leistungsgesellschaft ist und Vieles mehr.

Das erfordert das Engagement aller demokratischer Kräfte. So gesehen, kann unsere dekadente Wohlstands- wieder zur humanen Zivilgesellschaft werden, in der nicht der Bodymassindex Maß aller Dinge ist, sondern die Frage: Wo hilfst Du als Deutsch-Nachhilfelehrer, Vermieter oder Arbeitgeber, dass diese Gesellschaft nicht zerbricht. Steuern und Abganen zahlen ist nur die Hälfte des Deals. Zuwendung die andere. Willkommen in der globalen Welt. Nun haben wir sie auf unseren Plätzen und in unseren Dörfern. Ich finde das gerecht und halte es für eine große Chance, empathisch zu werden statt buchhalterisch zu bleiben.

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Einheit in Verschiedenheit

mit Angela beim Segeln 12.11.2015
Glückliche Momente: Mit meiner Schwester Angela an Deck der Ambulant im Ijsselmeer.

Der Schnappschuss ist vor zwei Wochen beim Segeln im Ijsselmeer entstanden, wo meine Schwester Angela seit fünf Jahren jährlich in den Herbstferien den Zwei-Mast-Segler Ambulant für bis zu 26 Passagiere bucht. Auch dieses Jahr waren wir wieder Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen, die die fünf Tage auf dem Schiff mit Segeln, Kochen, Spielen, Schlafen und guten Gesprächen verbrachten.

Das Foto zeigt mich mit meiner Schwester an Deck wie wir unterschiedlicher nicht hätten gekleidet sein können. Sie im „Ganzkörper-Friesen-Nerz“, weil sie offenbar Stunden an Deck mit anderen zubrachte, während ich nur mal kurz an Deck kam, um die Aussicht und Atmosphäre zu genießen. In unseren unterschiedlichen Outfits waren wir der Lacher bei den anderen, von denen einer das Bild machte.

Denn tatsächlich sind meine Schwester und ich uns in unserem Gestaltungsdrang, unserer Kommunikationsfreude, Begeisterungsfähigkeit und Sympathie füreinander sehr ähnlich. Und doch sind wir auch sehr verschieden. Das fängt beim Geschlecht an, geht über den Beruf weiter (meine Schwester ist  Lehrerin)  und hört bei der Lebenssituation nicht auf (sie ist seit ihrem 15. Lebensjahr mit ihrem Mann zusammen, ich bin in dritter Ehe verheiratet).

Spontan assoziierte ich zu unserem Auftritt an Deck „Einheit in Verschiedenheit“, wie ich sie mir als Lebensmotto wünsche. Denn das Anderssein weitet unseren Horizont, die Abwechslung macht unser Leben bunt und aus der Unterschiedlichkeit entstehen Spannung und Energie. Das Verbindende dabei sind der wertschätzende Umgang und der Dialog – wie ich sie mir für jede Begegnung zwischen Menschen wünsche.

Ganz aktuell besonders zwischen Muslimen und Christen, Befürwortern von Zuwanderung und Gegnern, potentiellen Vermietern und Mietern, Tätern und Opfern, Zweiflern und Entschlossenen. Und: Sehr häufig hält der Inhalt ohnehin nicht, was das Äußere suggeriert. Vielen Dank, liebe Schwester, für diesen schönen gemeinsamen Urlaub, die fröhlichen Stunden und unsere lebenslange Verbundenheit.

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Imam klärt auf: Salafisten suchen Anerkennung

023 Begegnungszentrum
Begegnungszentrum für alte und neue Bürger in Schorndorf mit 200 Besuchern eröffnet: Nach den Reden hatte ich mit Syrern meinen Spaß beim Tischfußball. FOTO: FROMM

 

„Ihr werdet das Paradies nicht betreten, bis ihr nicht glaubt. Ihr werdet nicht glauben, bis ihr euch nicht gegenseitig liebt“, zitiert Martin Meyer die etwas hölzerne Textpassage aus den Leitsätzen des Islam. Meyer muss um diese Friedensbotschaft wissen, denn er hat den Koran studiert. Der Deutsche hat konvertiert, wurde Muslim und arbeitet heute als Imam, also Gelehrter, in der Gefängnisseelsorge in Wiesbaden.

Kürzlich sprach der Weitgereiste über Radikalisierung muslimischer Jugendlicher an der Universität Stuttgart. Nach seinem Koranstudium, in dem er die Gewaltfreiheit des Islam gelernt habe, habe er im Rhein-Main-Gebiet erstmals junge Muslime erlebt, die sich zu Salafisten erklärten, die nun den „richtigen“ Islam lebten. Dort wurde etwa diskutiert, ob Anschläge auf Amerikaner erlaubt seien, die Hilfsgüter in den Irak bringen.

In Ulm habe er, der als Muslim den Beinamen Hussamudin trägt, eine „Keimzelle unzähliger terroristischer Gruppen in Deutschland“ erlebt, wie er es zuvor nicht für möglich gehalten habe. Im Gefängnis begegneten ihm viele dieser Männer, die aus Familien kommen, in denen der Vater fehlt. Viele hätten schon in jungen Jahren allerhand Straftaten begangen, weil sie nichts auf die Reihe bekommen. Ihre Identität ziehen sie deshalb aus der Religion.

Die Direktorin habe ihn 2008 deshalb geholt, um Zugang zu den verrohten Männern zu bekommen. „Die jungen Leute wußten vom Islam fast gar nichts“, erzählt Meyer seinen Zuhörern in Stuttgart-Vaihingen. Denn für die Hass-Lehren des Islamichen Staates (IS) gebe es keinerlei religiöse Grundlagen.

Einige wenige Inhaftierte bringt der Gelehrte dadurch ins Nachdenken, dass er ihnen aufzeigt, „wenn ihr für die Scharia seid, dann hätte man euch für eure Straftaten in einem Gottesstaat hingerichtet oder zumindest die Hände abgehackt.“ Den Reiz der Salafisten mache die Anerkennung aus, die den meisten Männern in ihrem bisherigen Leben versagt geblieben sei. Bei den Gotteskriegern könne man mit Brutalität dagegen sehr schnell aufsteigen.

Meyer erzählt von einem Erfolgserlebnis seiner Arbeit: Ein inhaftierter Salafist habe ihm die Hand geküsst, weil er ihn beim Freitagsgebet in der Haftanstalt zum Gebetsrufer auserkoren habe. Diese Wertschätzung habe gereicht, den jungen Mann positiv zu stimmen. Meyer wünscht sich im Alltag mehr solcher Erfahrungen.

Einen solchen Erfahrungsraum hat auch die Stadt Schorndorf geschaffen, die vor einer Woche ein Begegnungszentrum für Flüchtlinge und Einheimische in einer ehemaligen Gaststätte eröffnet hat. Dort ist auch das Foto entstanden, wo ich bei der Eröffnung einer von 200 Besuchern war und am Tischkicker meinen Spaß mit syrischen Mitspielern hatte – auch ohne Worte, weil deren Deutschkurse erst begonnen haben. Ich werde dort wieder meine Kräfte messen und deren Lernfortschritt überprüfen.

Am Sonntag war ich übrigens auch in der Kirche. Dabei fiel mir auf, dass die ganzen Islam-Kritiker, die so fanatisch den Untergang des christlichen Abendlandes befürchten, gar nicht anwesend waren. Die waren vielleicht joggen, haben Pornos geschaut oder an ihren subversiven Leserbriefen getextet. Schade, die Predigt war gut und um christliche Werte wie Barmherzigkeit ging es auch.

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