Positionierung

RTL berichtet über unsere Kunden

[youtube GXUrj0GeNGs Tempus im RTL-Nachtmagazin]

Wie vielfältig der Nutzen unserer Göppinger PR-Agentur der-Medienberater ist, belegt der jüngste Beitrag im RTL-Nachtjournal über unsere Kunden Tempus Consulting und Rüdinger, für die wir beide erst seit 2009 arbeiten. RTL hatte über die Methodik des Tempus-Geschäftsführers Jürgen Kurz, der als  Büro-Aufräumer längst bundesweit Expertenstatus genießt, einen Beitrag produzieren wollen. Allerdings zierten sich viele PR-unerfahrene Kurz-Klienten. Deren Sorge: Sie könnten im Privatsender als Oberschlamper ihren guten Ruf gefährden.

Weil RTL das Thema rasch realisieren wollte, musste schnell eine geeignete Referenzfirma gefunden werden, sollte der Dreh nicht scheitern. So recherchierten wir in unserem Kundenkreis Firmen, die von Größe, Branche und räumlicher Lage her (das Filmteam kam aus Ludwigsburg) für den TV-Beitrag geeignet waren und deren Chefs (und Mitarbeiter) mit einem Dreh einverstanden waren. Bei der PR-versierten XXL-Spedition Rüdinger wurden wir binnen Tagen fündig, so dass nur noch ein gemeinsamer Termin gefunden werden musste.

Neben dem mittlerweile ausgestrahlten TV-Beitrag, der auch auf Stern-Online vermarktet wird, verfassten wir einen Pressebericht samt Fotos, der gleichfalls bereits in mehreren Lokalzeitungen erschienen ist und in Bälde auch in Fachzeitschriften wie der Deutschen Verkehrszeitung DVZ in Hamburg erscheint. Das Beispiel zeigt, wie wir gut „über Bande“ und „multichanel“ spielen (und arbeiten) können und dabei eine Win-win-Situation für alle Beteiligten herstellen, die deren Medienpräsenz verbessert.

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Speed Dating knüpft interessante Kontakte

023-partnertag-03072009-dynamikDas muss man Jürgen R. Schmid lassen: Seinen guten Riecher für kreative Ideen paart der Ammerbucher Industriedesigner stets mit einer konsequenten Umsetzung. Vorigen Freitag betraf dies allerdings nicht seine Kernkompetenz des Designens, sondern spielte sich in der Peripherie ab, was allerdings auch zeigt, wie umfassend der 53-Jährige denkt und handelt.

Vom Blechverarbeiter über die Patentanwältin bis zum Visualisierer und Ingenieurbüro hatte Schmid zwölf Partnerfirmen eingeladen, die sich jeweils im Plenum acht Minuten den anderen Teilnehmern präsentieren durften. Teils mit Charts, mitgebrachten Produkten oder Beispielen aus der Praxis machten die Spezialisten anschaulich, wofür sie stehen, wer ihre Kunden sind und welchen Nutzen sie stiften.

Ein Zeitnehmer des Gastgebers blendete jeweils zweimal die verbleibende Restpräsentationszeit ein, so dass das Tempo hoch und der Zeitplan präzise blieb. Es folgte eine rund 30-minütige Plauderrunde, in der die Interessenten aufeinander zugehen und sich gegenseitig auf Details abklopfen konnten. Teils wurden bereits konkrete Termine oder sogar Projekte vereinbart, teils wurde auch deutlich, dass man gemeinsame Kunden und weitere Querverbindungen hat.

Entsprechend positiv war die Schlussrunde im Plenum. Das Speed Dating wurde auch im Foto festgehalten. Und den Teilnehmern von Augsburg bis Bielefeld bot ich an, das Foto auf den jeweiligen Teilnehmer fokusiert, seiner örtlichen Lokalzeitung anzubieten. Tenor: Was Firma XY alles tut, um heimische Arbeitsplätze zu sichern. Ganz nebenbei: Fünf der 13 Teilnehmer, die jeweils zwischen zwei und 150 Mitarbeiter haben, haben vitales Interesse an Pressearbeit und PR-Beratung aus meinem Büro signalisiert.

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Neuer Kunde heute in Spiegel Online

Am 11. Mai hatte ich in meinem Blog geschrieben, dass die Unternehmensberatung tempus von Prof. Jörg Knoblauch neuer Kunde unserer Agentur wurde. Mittlerweile haben wir bereits 17 Veröffentlichungen in Tageszeitungen und Fachmagazinen für die Berater aus Giengen.

Heute zitiert Spiegel Online unter der Überschrift „Ordnung am Arbeitsplatz“ mehrfach tempus-Geschäftsführer Jürgen Kurz. Der Organisationsberater hat zu dem Thema 2007 den Bestseller „Für immer aufgeräumt – Zwanzig Prozent mehr Effizienz im Büro“ geschrieben;  hält regelmäßig Seminare, bei denen „Volltischler“ wieder den Überblick erhalten und spricht über das „schlanke Büro“ auf Kongressen.

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Landesgartenschau in Rechberghausen öffnet

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PR-Mann Wünsche (2.v.r.) führte Gäste über das Areal

130000 Besucher erwarten die Macher der Landesgartenschau von Baden-Württemberg, die am Freitag in Rechberghausen eröffnet, zu dem Freiluftevent. Rund 600 Veranstaltungen sind für die 115 Öffnungstage angesetzt, um Neugierde zu wecken und zahlendes Publikum anzulocken. Das Göppinger Medienforum, ein Branchentreff für Kommunikationsleute, besuchte kürzlich das Areal.

Jürgen Wünsche (Foto 2.v.r.), dessen Agentur mps aus Leinfelden-Echterdingen die Schau promotet, führte die Gäste über das Areal. Der Geschäftsführer hatte 1993 als angestellter Pressesprecher der Internationalen Garten Ausstellung IGA in Stuttgart soviel Know-how gesammelt, dass er sich anschließend selbstständig machte und seither bspw. für zahlreiche Landesgartenschauen die Pressearbeit macht.

Seine Agentur hat heute offenbar zwölf Mitarbeiter, was einmal mehr zeigt wie groß das Terrain für (gute) PR-Berater noch immer ist und wie typisch die Wege engagierter und mutiger Mitarbeiter in die Selbstständigkeit führen. Da kann ich auch sportlich verschmerzen, dass er 2008 den Werft-Rock im Göppinger Stauferpark PR-technisch begleitet hat, obwohl die Location quasi vor meiner Haustür liegt.

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Rettet die Freiheit und den Fassanstich

Ist ab Donnerstag, 14. Mai, mit ihrem Bierzelt wieder beim Göppinger Maientag: Die Stuttgarter Göckeles-Festzeltwirtin Josefine Maier.
Ist ab Donnerstag, 14. Mai, mit ihrem Bierzelt wieder beim Göppinger Maientag: Die Stuttgarter Göckeles-Festzeltwirtin Josefine Maier.

Arme Filderstädter. In welcher Geisteshaltung werden die 44000 Schwaben in Flughafennähe regiert? Persönlich hätte ich ja ohnehin aus Prinzip keine OB-Kandidatin mit Doppelnamen gewählt. Das haben die Filderstädter jetzt davon: Ihre seit 8. Oktober 2007 amtierende Gabriele Dönig-Poppensieker hat nun in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten als Sofortmaßnahme gegen das Komasaufen unter jungen Leuten tatsächlich gefordert, bei Stadtfesten auf den traditionellen Faßanstich samt Freibier zu verzichten. Statt dessen solle heimischer Apfelsaft ausgeschenkt werden, um ein Zeichen gegen Jugendalkoholismus zu setzen.

Das ist typisch. Ein paar Verwirrte und von Eltern und Gesellschaft nicht Erzogene diktieren der Allgemeinheit die Regeln. Bier trinken schon die Mönche im Kloster seit Jahrhunderten. Wieso kommt dann kein Jugendlicher auf die Idee, zur Besinnung für ein paar Tage ins Kloster zu gehen? Wir könnten auch Pommes oder Schokolade verbieten, weil zuviele Kinder zu dick sind. Gut gedacht, Genossin Dönig-Poppensieker. Ihre Logik bestätigt mich einmal mehr, dass es 2005 höchste Zeit war, nach 17 Jahren aus der SPD auszutreten. Ich trinke nämlich auch gerne Bier, z.B. nach 12 Stunden Arbeit am Schreibtisch zum Vesper oder im Göckelesmaier-Festzelt auf dem Stuttgarter Wasen oder beim Göppinger Maientag. Weil das Gerstengetränk schmeckt, erfrischt und der gesamte Vorgang Lebensqualität in sich birgt.

Die spannendere Frage, liebe Gabriele Dönig-Poppensieker, ist doch, wie uns die Jugendlichen nicht nur im Trinkverhalten nachahmen, sondern in unserer gesamten Lebensgestaltung, also auch in Sachen Disziplin, Pflichtbewußtsein oder Maßhalten in allen Belangen, egal ob Konsum, Arbeit oder PC. Denn Umgang mit der eigenen Freiheit lernt man nicht durch Verbote, sondern Vorbild, Zuwendung und Kommunikation. Selbst als PR-Berater kann ich sie aber nicht loben. Denn mit der Headline „Der Fassanstich ist Alkoholverherrlichung“ wollte ich meine Heimatstadt nicht überregional in den Medien sehen. Wer will denn da schon wohnen?

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In der Ruhe liegt die Kraft

Europas meist gelesener Karatebuchautor: Der Göppinger Karateka Fiore Tartaglia in seiner Degginger Kampfsportschule.
Europas meist gelesener Karatebuchautor: Der Göppinger Karateka Fiore Tartaglia in seiner Degginger Kampfsportschule.

Mir 25000 verkauften Büchern, davon rund 15 Prozent auf Englisch und Italienisch, dürfte der Göppinger Fiore Tartaglia Europas meistgelesener Karatebuchautor sein. Der 50-jährige Träger des 5. Dan hatte 2000 sein erstes Lehrbuch verfasst. Mittlerweile sind es vier, die sowohl beim Deutschen wie inzwischen auch Schweizer Karateverband offizielles Lehrwerk sind. Mit dem „Pfad der Flexibilität“ brachte der Neapolitaner, der mit 22 nach Deutschland kam, 2006 sein fünftes Buch heraus, das sich philosophisch mit Karate befasst und für mich als Katholik viele Bezüge zu meinen spirituellen Quellen zeigte.

„Auch aus unberechtiger Kritik kann man lernen,“ sagt Tartaglia, der in Ursenwang eine Werbeagentur und in Deggingen eine Karateschule mit 160 Schülern betreibt. Denn unberechtigter Kritik liege ein Mißverständnis zugrunde, an dem immer beide Seiten Anteil hätten, wenn sie bspw. nicht klar genug kommuniziert haben, sagt der Philosoph, der seine und andere Karatebücher in einem Online-Buchshop vertreibt. Dem Sensei (= japan. Meister, Vorbild) geht es aber nicht vordergründig um Umsatz, Rendite oder Buchauflagen, sondern um persönliche Entwicklung. Sensei übersetzt er gerne mit „Derjenige, der den Weg weiß“.

Weil ich die Ehre habe, mit Fiore befreundet sein zu dürfen, lerne auch ich immer wieder neu. So entstand sein erstes Buch aus der Verschmelzung seiner Interessen und Leidenschaften. Er fotografierte sekundenschnelle Karategriffe und -würfe, die befreundete Meister ausführten, zerlegte diese in Einzelbilder, die er als Graphiker in reduzierten Skizzen zum Lernen visualisierte. So umfassen die Bücher jeweils bis zu 2600 Einzelbildchen, die die richtige Technik dokumentieren. Die Disziplin, mit der er täglich um 5.30 Uhr für sich alleine seine morgendlichen Konzentrationsübungen macht, beeindruckt mich ebenso wie seine Grundhaltung, dass der beste Kampf der sei, den man erst gar nicht führen muss. Weil man bspw. ausstrahlt, dass man ihn ohnehin gewinnen würde, weil man mißverständnisfrei kommuniziert, die eigenen Aufgaben perfekt erledigt zu haben; oder weil man ihn ohehin verlieren würde, der Preis dafür zu hoch ist oder der Sieg zu klein.

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Internet macht den Journalismus besser

Es ist grotesk: Die diesjährigen Pulitzer-Preisträger kommen zwar fast ausschließlich aus dem Printbereich, doch ihre Titel „New York Times“ oder „Los Angeles Times“ kämpfen allesamt ums Überleben. Den Preis für qualitätvollen Journalismus will laut Spiegel offenbar kaum mehr einer bezahlen. Um den renomierten US-Journalistenpreis dürfen sich mittlerweile auch Online-Beiträge bewerben, doch gerademal einer schaffte es in die letzte Runde.

Die versöhnliche Nachricht kommt von Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender im Axel Springer-Verlag. Seine These: Das Internet werde den Journalismus besser machen. Denn entscheidend ist letztlich nicht, WO guter Journalismus stattfindet, sondern DASS er stattfindet. „Wer versucht, mit möglichst wenig Journalismus möglichst viel Geld zu verdienen, wird scheitern„, zitiert DIE WELT in ihrer heutigen Ausgabe den Verlagsboss. Deshalb liege die Zukunft in intelligenten Arbeitsabläufen und Kooperationsmodellen statt in Qualitätsabstrichen.

Nach diesem Prinzip arbeitet auch unsere Agentur. Ich fand es schon als angestellter Redakteur Verschwendung, meine Beiträge nur im eigenen Blatt zu drucken. Und als PR-Berater sah ich meinen Job weniger darin, mehr Redakteure zu Pressekonferenzen meiner Kunden zu hieven, die letztlich alle dasselbe schreiben, sondern darin, dafür zu sorgen, dass das, was mein Kunde Redakteuren gerne gesagt hätte (damit sie es sinngemäß drucken), in deren Titel zu bringen, damit es dort potentielle Kunden lesen. Ich habe mich also vom Weg emanzipiert und auf das Ziel konzentriert.

Letztlich habe ich deshalb auch mit dem Bloggen begonnen. Denn wenn die Print-Zeitungen weiter abnehmen, möchte ich mit dem, was es zu sagen gibt, in den digitalen Medien und Foren präsent sein. Axel Springer hat 2008 eigenen Angaben zufolge bereits 60 Mio. Euro Gewinn mit Online-Angeboten gemacht. Und mit Döpfner bin ich einig, dass diese Online-Angebote für den Nutzer kostenlos sein müssen, soll er sie annehmen. Dann müssen eben Firmen oder andere den Aufwand bezahlen, der dafür entsteht, dass journalistische Profis recherchieren und aktuell schreiben.

Ein Vorteil kann dann sogar sein, dass das Web mehr Platz und mehr Wissen bereithält, deutlich geringere Produktionskosten hat und mehr Möglichkeiten wie Google-Alert oder Suchfunktionen bietet. Pessimistisch macht mich das alles nicht, auch wenn ich noch aus dem Schreibmaschinenzeitalter stamme, in dem Redakteure vor allem eine breite Allgemeinbildung und ein enormes Namensgedächtnis hatten. Am Nachwuchs fasziniert mich, wie er die Technik versteht und nutzt. Es machen mal wieder die Symbiose von alt und jung und die Freude oder zumindest die Bereitschaft zu Veränderung den Erfolg aus.

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Vom 08/15-Architekten zum Kirchensanierer

Zur professionellen PR-Positionierung als Kirchensanierung gehören auch journalistisch insenierte Pressefotos: Architekt Hans-Peter Weinreich in "seiner" Waldbacher Kirche.
Zur professionellen PR-Positionierung als Kirchensanierer gehören auch journalistisch inszenierte Pressefotos: Architekt Hans-Peter Weinreich in "seiner" Waldbacher Kirche.

Was wir unter strategischer Pressearbeit verstehen, lässt sich am Beispiel des Neckarsulmer Architekten Hans-Peter Weinreich belegen, den wir in die Medien bringen wollten. Dabei spielt nicht die Höhe des Honorares die entscheidende Rolle, sondern die Intelligenz des Ansatzes. Denn nur weil ein Unternehmer in die Medien will, gelingt dies noch lange nicht. Entscheidend ist die redaktionelle Relevanz, also der inhaltliche Bezug und das qualitativ Neue. Entsprechend durchleuchteten wir das vierköpfige Büro auf berichtenswerte Besonderheiten, das Außergewöhnlich-Einmalige.

Rasch stellten wir fest, dass der 49-Jährige Neckarsulmer in seiner bald 20-jährigen Firmengeschichte neben Privathäusern (oft für leitende Audi-Ingenieure) und Umbauten für die öffentliche Hand, insbesondere seine Heimatstadt Neckarsulm, immer wieder auch einmal eine Schule oder einen Kindergarten baut. Auffällig aber war, dass der frühere Pfadfinder und Ehemann einer Religionslehrerin jährlich im Schnitt rund 1,5 Kirchen saniert, renoviert, energetisch optimiert und oft um Anbauten erweitert. Damit hatten wir seine medienrelevante Besonderheit als Kirchensanierer identifiziert, die er mit Themen wie Niedrigenergie, Multifunktionalität oder Denkmalschutz kombiniert. Klar, dass er über das entsprechende Netzwerk an Fachleuten vom Steinmetz über den Restaurator bis zum Orgelbauer verfügt.

Unter diesem Aspekt war und ist er nicht nur für seine Heimatzeitung immer wieder interessant. Auch Architektur- und Baublätter berichten gerne über seine Spezialisierung und Fachkompetenz, für die Kirchenpresse ist er ein interessanter Ansprechpartner, Marketing- und Mittelstandszeitschriften dient er als Beispiel für eine gelungene Positionierung in einer attraktiven Nische und über die mittlerweile gut 15 Kirchen im südwestdeutschen Raum stellt er in jeder Lokalzeitung über das Bauvorhaben den lokalen Bezug zu seiner Person her. Mittels unserer strategischen PR-Arbeit haben wir ihm die Augen über seine längst vorhandene Fachkompetenz hinaus für Aspekte wie Eigenmarketing geöffnet, die ihm mittlerweile einen Expertenstatus „zugeschrieben“ haben,  der ihm seine Überzeugungsarbeit im Einzelfall erleichtert: Kirchengemeinden und Pfarrer wollen ihn haben! Betriebswirtschaftliche Synergien, Aufgaben schneller, besser und preisgünstiger realisieren zu können als Kollegen, die sich erstmalig mit einer Kirchenrenovierung befassen, kommen hinzu (und bilden wiederum interessante Pressethemen).

Mit unserem strategischen Ansatz von Pressearbeit, bspw. auch regelmäßig Veröffentlichungen zu lancieren, um damit Nachhaltigkeit zu erzeugen und permanent neue Themen (redaktionelle Anlässe) im Köcher zu haben, bringen wir Angebot (Kunden) und Nachfrage (Redaktionen, die lesenswerte Zeitungen und Magazine produzieren sollen) zusammen. Das hat nichts mit Manipulation zu tun, sondern mit solider Arbeit, wachem Verstand, qualifizierter Recherche und verlässlichen Beziehungen. Entsprechend haben wir nur Experten (Kunden) im Portfolio, so dass teilweise sogar Redakteure von sich aus bei uns anrufen, wenn sie noch ein gutes Thema brauchen….

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Hegenloh macht alles anders

Es gibt Firmen, denen muss man sagen, dass sie zu mittelmäßig sind, um für sie Presseerfolge zu erzielen. Als PR-Berater kann man aber meist leicht Tipps geben, wohin die Positionierung gehen soll, um für Medien interessant zu sein. Und dann gibt es andere wie Manfred Hegenloh, die an der Spitze so vieler Innovationen stehen, dass Redakteure kaum um sie herum kommen. Mehr noch: Hegenloh nimmt an Wettbewerben teil, stellt sich dem Vergleich, um auch dabei zu lernen und seine Auszeichnungen zu nützen, bekannter zu werden.

Jüngstes Beispiel ist seine Auszeichnung als kundenorientiertes Unternehmen beim Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg, wo Hegenloh unter die Topp 20 kam. Das Unternehmen, das mit 30 Mitarbeitern 17 Millionen Euro Umsatz pro Jahr macht, überzeugte mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen die Jury und Wirtschaftsminister Ernst Pfister (auf dem Foto rechts neben Manfred Hegenloh). Kerninnovation ist, dass die Mitarbeiter die Reisebüros in Göppingen, sowie an den Flughäfen in Stuttgart, München und Frankfurt verlassen, um Kunden zu erreichen. So fand im Dezember 2007 in der Uhinger Gemeindehalle eine Reisemesse mit Vorträgen, Shows, Catering und Tombola statt, die gleichermaßen informierte wie unterhielt. Nach demselben Muster gestalten mobile Berater auf Anfrage und bundesweit offene oder geschlossene Vortragsabende, bei denen sie Lust auf Reisen machen und Wissen vermitteln, worauf es dabei ankommt. Senioren, Behinderten oder Managern werden auch zu Hause beraten.

24-Stunden-Service; Internetsuchmaschinen; Preisgarantien; Beratung auf Englisch, Russisch und Türkisch; Mitarbeiterschulung oder ein ausgeklügeltes Reklamationswesen sind weitere Stichworte, mit denen Hegenloh sich unverwechselbar macht. Nahezu jedes Stichwort bietet leserrelevante Möglichkeiten, Beiträge zu recherchieren, die Redakteure gerne in ihre Zeitungen und Magazine aufnehmen. Entsprechend lobte Pfister den Göppinger Unternehmer: Von dem 55-Jährigen könnten Existenzgründer lernen, wie sie im Dienstleistungssektor Fuß fassen.

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Presse giert nach dem Superlativ

Erinnern Sie sich noch an Skispringer „Flying Eagle“, den Engländer, der in den 80er-Jahren u.a. bei den Olympischen Winterspielen in Calgary immer weit abgeschlagen hinter dem Vorletzten landete? Er war der Star der internationalen Sportberichterstattung, weil neben den Siegern und Erfolgreichen immer auch der voyeristische Blick der Öffentlichkeit auf den Verlierer (und seine Gefühle) interessant ist. Gute Journalisten wissen das und befriedigen diesen Instinkt. Clevere Selbstbewußte wie damals „Flying Eagle“ kokettieren damit – und machen ihren Deal. Noch heute erzielt „Flying Eagle“ ein gutes Honorar, wenn er in Kaufhäusern oder Verkaufsveranstaltungen seine Story erzählt, wie es damals war bei Olympia und als Looser.

Aktuell gibt es eine Neuauflage dieser Version: Nach 2006 und 07 setzt der Belgier Wim Vansevenant alles daran, auch bei der diesjährigen „Tour de France“ den letzten Platz zu behaupten und damit einen Hattrick zu landen, der einmalig in der Tour-Geschichte ist. Auch bei dem 36-Jährigen funktioniert der Effekt, dass sich Redakteure für den Letzten interessieren. Das „bringt“ ihm Medienberichte und TV-Interviews und macht ihn somit als Werbefigur interessant. Der Radprofi garantiert sogar eine sympathische Identifikation, weil er im Gegensatz zu den Siegertypen nicht unter dem Verdacht steht, gedopt zu sein. Zudem belegt sein letzter Rang, dass er alles für sein Team „Silence Lotto“ gibt, um seinem Kapitän Cadel Evans (2. Platz 2007) zum Sieg zu verhelfen: Er bietet ihm Windschatten bis zur Selbstaufgabe, holt ihm Wasserflaschen oder Regenjacke oder bremst schon mal gegnerische Fahrer aus.

Die Beispiele belegen, dass die Medienszene nicht zwingend auf „höher, schneller, weiter“ konditioniert ist, sondern eben generell auf Superlative, die auch variieren können. Gute PR-Berater bedienen diesen Medienbedarf und kommunizieren ihr Extrem entsprechend. Den „verschämten Hochpreisigen“ kann man gleich als „den Teuersten“ positionieren oder für PR-technische Nobodys deren Superlativ finden. Daraus kann die Firma mit dem dynamischsten Wachstum, der besten Eigenkapitalquote oder der kürzesten Warenumschlagszeit werden und schon hat man eine Story.

Brilliant war auch der Hotelier, der mit dem „garantiert kinderfreien Hotelaufenthalt“ geworben und damit einen Aufschrei der Medien hervorgerufen hat. Der Mann hat gar nichts gegen Kinder, weiß aber, dass es Menschen gibt, die im Urlaub ihre Ruhe wollen. Gerne würde ich noch weitere Kategorien eröffnen, wenn sich nur die Firmen/Kunden fänden, die den erforderlichen Mut mitbringen.

Das Foto zeigt übrigens den radsportbegeisterten Autoren auf dem Mt. Ventoux. Ohne dieses Hobby wäre mir vermutlich der „belgische Looser“ nie aufgefallen und hätte mir somit die Idee für diesen Wortbeitrag gefehlt.

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